Flic en Flac und Wolmar 

Zwei Orte mit schönem Strand  

Gemeinsam mit dem angrenzenden und kaum bekannten Ort Wolmar punktet Flic en Flac mit einer guten touristischen Infrastruktur inmitten von Bewohnern des Landes. Der etwa 8 km lange frei begehbare „Flic en Flac Beach“ ist durch ein Korallenriff geschützt und wird sowohl von Touristen als auch von Einheimischen gern besucht. 

Daher war die Auswahl unserer Unterkunft für unseren Badeurlaub neben der Nähe zum „Flic en Flac Beach“ auch der Wunsch nach einem Mix aus urbanen Leben und touristischen Annehmlichkeiten, wie Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und „bissel was los“. Neben dem nördlich gelegenen Badeort „Grand Baie“ bietet auf der Insel dies leider nur der Ort „Flic en Flac“. 

„Flic en Flac“: Alltagsleben und Tourismus

Besonders angetan haben uns die vielen Food-Container entlang der Küstenstraße, ausreichend viele mit lokalen Essensangeboten. Es hat so gut geschmeckt, dass wir Take-Away-Packages mitgenommen und dann „aufgepeppt“ auf unserer Terrasse gegessen haben - besser als im Restaurant. Ein toller Service war dabei, dass die Zutaten bei Take-Away Bestellungen einzeln verpackt werden; dies kostet extra etwa 15 Cent 😉. 

Restaurants mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es ebenfalls ausreichend. Der größte Teil befindet sich an der am nordlichen zentralen Bereich des Ortes. Wer Gourmet-Essen wünscht, muss die zu den Hotels zugehörigen Restaurants besuchen. 

„Flic en Flac“: Erstaunlicher Bauboom

Das Flic en Flac noch vor wenigen Jahrzenten ein Fischerort war, ist nicht mehr zu spüren. Dafür ist deutlich sichtbar, dass der Ort einen Bauboom erlebt und sich immer mehr zu einem Wohnort für die gutverdienende lokale Mittelschicht entwickelt. Hinzu kommen noch Auswanderer aus westlich geprägten Ländern wie Südafrika, Schweiz und Großbritannien. 

Grund für den Bauboom ist die steigende Zahl der Einwohner und parallel dazu die Entstehung einer gut verdienenden Mittelschicht auf der Insel. Für ein eigenes Haus gibt es zu wenig Bauland und somit ist die Nachfrage nach Wohn-Eigentum stark gestiegen. Die Bewohner des Landes nennen dies auch als „Europäischer Wohnstil. Die in Flic en Flag wohnenden Bevölkerung arbeitet daher auch meist nicht im Ort. Dies ist morgens und abends deutlich aus den daraus resultierenden Staus sichtbar.

„Flic en Flac“: Sandstrand mit viel Platz

Der „Flic en Flac Beach“ punktet nicht unbedingt durch Schönheit, sondern eher durch die Länge seines Strandes. Selbst wenn am Wochenende viele indisch stämmige Großfamilien den Strand besuchen, ausreichend Platz findet sich für alle. 

Im Norden befindet sich eine kleine Marina. Danach teilt sich Richtung Süden der Strand in mehrere Abschnitte. Einem besonders von Touristen genutzten Sandstrand mit sanitären Anlagen und Food-Containern, dann ein Bereich als bevorzugter Platz für indisch stämmige Großfamilien mit schmalen Sandstrand und Schatten spendenden Filao-Bäumen und darauf folgend die Hotelzone. 

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