Naturfad „Peña Inculta“
Kaum bekannter Mini-Urwald auf Ometepe
Neben dem Surfer Badeort „San Juan del Sur“ ist Ometepe einer der touristischen Hotspots für Touristen und Backpacker. Dennoch gibt es Geheimtipps auf der Insel. Einer davon ist das Naturreservat „Peña Incuita“. In unserem Reiseführer hatten wir bereits einen Besuch als „Möglichst Machen“ markiert. Damals wussten wir nicht, dass wir im Bereich des Pfades übernachten werden.
Bei Carlos, hilfreicher Rezeptionist im Hotel, haben wir uns dann erkundigt, wie wir am besten zum Reservat gelangen können. Seine Antwort, dass wir doch die 1 km als „individuell Reisende“ zu Fuß gehen können, war natürlich in unserem Sinne.
Der Weg dorthin führte in dem schon bekannten Nachbarort „Santo Domingo“ und der Zugang zum Pfad war mit etwas Aufmerksamkeit auch einfach. Das zeitige Aufstehen um 5 Uhr war es eher nicht, aber sinnvoll. Und es hat sich gelohnt!
„Natur Erlebnisse“
Der 1,5 km lange „Peña Inculta Pfad“ ist mit festem Schuhwerk leicht zu begehen. Zeit sich zu nehmen und auf einer der reichlich vorhandenen Bänke sitzend, macht es Spaß, auch ohne fachmännische Kenntnisse das tierische Treiben am frühen Morgen zu verfolgen.
Beim Betreten des Parks war deutlich zu hören, welche Gruppe von Tieren den Naturpark beherrschen. Über 60 verschiedene Vogelarten, darunter viele Papageien und Sittiche, leben hier und zeigen lautstark deutliche Präsenz. Fotografieren war schwierig, daher „einfach nur genießen“😎.
Affen waren erst einmal nicht zu sehen und auch nicht zu hören. Die spontane Idee, nicht nur dem Vogelgezwitscher zuzuhören, sondern uns auf einer Bank zu setzen und einfach abzuwarten, war eine gute Idee. Nach kurzer Zeit raschelte es in den Bäumen und eine kleine Gruppe von Kapuziner-Affen wurde im Gewirr der Bäume sichtbar. Etwas später trafen wir eine weitere Gruppe. Beide Familien hatten uns entdeckt, waren sehr scheu und hielten Abstand. Fotografieren war auch hier schwierig. So lange wir uns ruhig verhielten, waren die Affen dennoch sehr nahe.
Einige praktische Hinweise,
..., oder „Gut zu Wissen“
Unabhängig davon, aus welcher Richtung der Eingang zum Pfad gesucht wird, es gibt zwei Möglichkeiten. Einstieg und Ausstieg vom Pfad sind nicht identisch und befinden sich an der einzigen Straße (NN-226) in Santo Domingo. Im Süden gilt das Hotel „Villa Paraiso“ als Orientierung. Diesen Zugang haben wir genutzt.
Die andere Variante befindet sich zwischen nördlichen Ortseingang und dem Hostal „Inculta Be Live“. An der Straße steht ein Hinweisschild. Am Eingab befindet sich eine kleine Hütte, an der ein moderater Eintritt zu bezahlen ist. Bei unserem frühen Erscheinen war sie noch geschlossen.
Unsere Tour hatten wir circa 6:00 Uhr begonnen und nach etwa 90 Minuten geruhsamem Wandern durch das Areal sind wir gegen 7:30 Uhr am nördlichen Zugang angekommen. In unmitelbarer Nähe haben wir ein noch nicht offiziell geöffnetes Restaurant gefunden. Uns wurde aber angeboten, zu frühstücken. Dies haben wir bei schöner Aussicht auf den Nicarague-See auch getan.
Außer einem einheimischen Holzsammler haben wir keine anderen Besucher im Park getroffen. Tagsüber ist dies sicher anders.










