Ubrique (Tagesausflug)
„Weißes Dorf“ mit langer Ledertradition
Deutsche Touristen sind eher selten. Doch es lohnt sich, die Stadt mit seiner gepflegten Altstadt zu besuchen. Und es lohnt sich auch, dort zu übernachten. (Auch wenn wir es selbst - leider - nicht getan haben😥.)
Ubrique ist ein echter Geheimtipp! Die „spanische Hauptstadt des Leders“ und sehenswertes „Weißes Dorf“ ist in Deutschland kaum bekannt. Der Ort liegt an der Ruta de los Pueblos Blancos (Straße der weißen Dörfer). Zahlreiche Spanier und Briten besuchen das in einer Gebirgssenke liegende Ubrique wegen seiner traditionellen Lederkunst.
„Exponierte Lage“
Schon auf der Busfahrt von Arcos de la Frontera waren die Berge des für die Provinz Cádiz bedeutenden Naturparks „Sierra de Grazalema“ sehr präsent sichtbar. Als eines der Orte im Nationalpark umgibt ein massives Felsmassiv die über 16.000 Einwohner große Stadt. Aussichtspunkte mit schönen Ausblicken auf Ubrique gibt es einige. Zum „Mirador Ubrique Alto“ haben wir einen empfehlenswerten Ausflug gemacht.
Auch wenn die meisten Touristen wegen dem beachtlichen Angebot an Geschäften mit Lederwaren die Stadt besuchen; Ubrique ist definitiv eine der vielen Kleinode zum Wohlfühlen in der Provinz „Cadiz“. Und demnach einen Besuch wert. Egal ob „Kauflaune“ oder nicht 😉!
Museo de la Piel (Ledermuseum)
Es ist ein erstaunliches Museum und einer privaten Initiative zu danken. Unterstützt durch Spenden von Unternehmen sammelte Maribel Lobato, eine im Ort geboren Frau, über zwölf Jahre lang historische Stücke der Lederwarenbranche und gründete das „Museo de la Piel de Ubrique“.
Heute hat das Museum einen sehr würdigen Platz im ehemaligen Kapuzinerkloster gefunden. Wir selbst sind durch eine TV-Reportage auf das Museum und somit auf den Ort aufmerksam geworden.
Leider war es uns nicht gegönnt, dass Museum in den inneren Räumen zu besuchen. Wir hatten uns zwar auf der Homepage des Museums über die Öffnungszeiten informiert. Die hinterlegten Angaben stimmten jedoch nicht. Erst ab 16 Uhr war das Museum geöffnet, dann hätten wir aber nur spät mit dem Bus nach Arcor zurück fahren können. Immerhin gab es auch so einige Stücke der Sammlung zu bewundern.









