Arcos de la Frontera (3 Nächte)
Hauptort der „Weißen Dörfer“ um Cadiz
Schon beim Anblick aus dem Bus auf die auf einem steilen Bergmassiv liegenden Altstadt von Arcos de la Frontera war klar, dass unsere erste Station auf unserer Rundreise etwas Besonderes ist. Die kleine Stadt gilt als eine der spektakulärsten „Weißen Dörfer“. Und im Vergleich zum mehr bekannten und viel besuchten Ronda kann Arcos noch als „Geheimtipp“ für einen Aufenthalt mit Übernachtung bezeichnet werden.
Beliebtes Urlaubsziel bei Spaniern
Der idyllische Ort bietet keine überragenden Sehenswürdigkeiten, muss er auch nicht. Seine Schönheit und Attraktivität präsentierte sich als urbanes Gesamtbild mit einer Altstadt als Ensemble aus engen Gassen, alten Kirchen, historischen Gebäuden, weiß gestrichenen kleinen Häuser und schönen Ausblicken auf die Flusslandschaft des Flusses Guadalete.
„Arcos de la Frontera“ ist besonders in der Hauptsaison Bestandteil von Tages-Ausflügen, die Touristen in den Hotels an der westlichen Costa de la Luz angeboten werden. Mehrere Tage verweilen im Ort eher spanische Touristen. Für uns war es eine sehr gute Idee, einen Tag länger in Arcos zu bleiben als ursprünglich vorgesehen. Zumal die Anreise mit einem frühen Flug nach Jerez mit Weiterreise per Bahn und Bus doch anstrengend war.
Wanderung unterhalb des Bergmassivs
Der imposante Blick auf das schroffen Felsenmassiv mit der fast 200 Meter höheren Altstadt vom Tal des Flusses Guadalete aus ist etwas Besonderes. Und als Rundweg (Sendero del Río Guadalete) ist es eine angenehme Wanderung mit einer Mischung aus Altstadt-Feeling und Natur.
Anderseits erschließen sich im Ortsbereich auf dem oberen Teil der Wanderung schöne Blicke auf dem sich kurvenreich schlängelnden Fluss Guadalete im Tal und um die Umgebung von Arcos.
Der Weg ist etwa 6 km lang und angenehm zu gehen. Zu empfehlen ist, die Wanderung entgegen dem Uhrzeigersinn zu laufen. Dann ist zum Anfang der Talstrecke ein steiler Abstieg zu meistern. Bergauf geht es vom unteren Ortsteil „Barrio Bajo“ erheblich geruhsamer als umgekehrt. Meine zwar sportliche, dennoch chronisch asthmakranke Frau Angelika musste so beim steilen Anstieg Pausen einlegen. Und ich als „Rentner“ auch!😎









